IPv6 - EINFÜHRUNG UND ANWENDUNG

Die Einführung von IPv6 steht aufgrund der nun endgültig ausgeschöpften IPv4-Adressbereiche und weiterer technischer Details außer Frage.

Trotzdem lässt die Einführung in den Unternehmen weiter auf sich warten.

Warum?

Die Einführungsphase von IPv6 wird momentan eher von einigen nicht-technischen Fakten beeinflusst.

So haben größere Unternehmen mit Blick auf eine konzernweite und globale technische Infrastruktur sehr wohl die Notwendigkeit eines auch in Zukunft belastbaren IP-Adresskonzeptes auf der Basis von IPv6 erkannt.

Zudem sind sie sich meistens auch der generellen Verantwortung gegenüber der Zukunft bewusst, diese Technologie einzusetzen.

Vorwiegend größere Unternehmen haben jedoch aufgrund ihrer komplexeren und quantitativ umfassenderen IT-Umgebung eine besondere Herausforderung.

 

Neben unzähligen Teilprojekten gilt es, auch alle involvierten Komponenten „unter einen Hut” zu bringen. Hinzu kommen umfangreiche Übergangslösungen, um jederzeit die Betriebssicherheit zu garantieren und verschiedene Systeme zu migrieren.

Kleinere und mittelständische Unternehmen hingegen stehen häufig vor der recht pragmatischen Entscheidung.

Hardwarekomponenten und Software, wie Microsoft Server 2008 und jünger, unterstützen IPv6 quasi nativ.

Mit etwas technischem Sachverstand entstehen so kleinere IPv6-Installationen und somit Inseln, welche die weitere Umstellung nach sich ziehen.

Natürlich ist die Kostenfrage der wesentliche, entscheidende Punkt:

Warum soll ein Unternehmen zum Teil immense Kosten bereitstellen, wenn der eigentliche Betrieb scheinbar auch ohne IPv6 weiter läuft? Aus technischer Sicht darf man in diesem Zusammenhang Microsoft loben.

Microsoft drängt die Anwender mit seinem standardmäßig aktivierten IPv6, sich mit dem Thema zu beschäftigen, und sei es nur, um IPv6 nochmals abzuschalten.

Die Diskussion um IPv6 wird damit, glücklicherweise, quasi erzwungen. Nun sind die Unternehmen gefordert, ihren Teil zur Einführung von IPv6 beizutragen, um so den Weg in eine zukünftige IT-Infrastruktur zu beschreiten.

Eine bewusste Strategie im Umgang mit IPv6 ist die einzige Gewähr, keine unnötigen Kosten zu generieren.

Dabei ist „Strategie” nicht mit einem Plan zur Umstellung gleichzusetzen.

Das bewusste Verweigern einer Umstellung mit einem definierten Übergangspunkt zwischen IPv4 und IPv6, bspw. bei Komponenten mit einer absehbaren Restlaufzeit, kann eine angemessene Strategie sein.

Keine IPv6-Strategie hingegen kann zu Sicherheitslücken führen. Server und Endgeräte kommunizieren mit IPv6 bereits automatisch, wenn dieses Verhalten nicht aktiv unterbunden wird. Ebenso kann eine fehlende Strategie dazu führen, dass neue Produkte, welche nicht mehr IPv4-fähig sind, zukünftig nicht eingesetzt werden können.

In jedem Fall also sollten Unternehmen eine „passive Umstellung” bereits jetzt betreiben. Das bedeutet, dass alle Neuanschaffungen, insbesondere langlebige Applikationen, IPv6-ready sind oder zumindest eine vertragliche Zusicherung der Updatefähigkeit enthalten.

Das iternas-Team bietet Ihnen neben den am Markt stark beachteten technischen Schulungen zum Thema IPv6 auch die konkrete Unterstützung in Ihrem Projekt an. Mit unserer umfassenden Erfahrung auf diesem Gebiet sorgen wir für ein ausgereiftes Konzept und eine perfekte Implementierung.

Stand: 2012, iternas GmbH

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