Das Internet, die Übergänge in die Cloud und das Routingprotokoll BGP (Border Gateway Protokoll)

Es ist seit Jahren gelebte Praxis: Das Internet ist, je nach Sichtweise, entweder die Basis, das Rückgrat oder auch Beides unseres weltweiten Datenaustausches. In friedlicher Koexistenz zum Internet gibt es nur noch die weltweiten privaten Firmennetze für die Kommunikation innerhalb der jeweiligen Unternehmen.

-> BGP ist der Lageplan für IP-Adressen im Internet.

 

Für alle diese Netze, somit auch für das Internet, stellen Leitungscarrier die Leitungen und die Infrastruktur bereit. Firmen nutzen diese Leitungen als Datenübertragungsgrundlage für ihr großflächiges Netz. Die passenden Begriffe dazu sind „WAN“, „SD-WAN“ und „VPN“.

 

Die reine physikalische Datenübertragung in Form von Nullen und Einsen erfolgt beim Provider und über deren Leitungen, von einem Leitungsende zum Anderen.

Die Daten fließen, immer und überall. Doch wohin fließen sie?

Der Datenfluss innerhalb des Internets, zwischen Unternehmen und in vielen anderen vermischten Datennetzen benötigt eine klare Vorstellung, wo und über welche Wege die angestrebten Ziele erreichbar sind.

 

An den Knotenpunkten weist ein Routingprotokoll, im Falle des Internets und großen Firmennetzen das BGP als IP-Navigationsprotokoll den Weg und sorgt so für den richtigen Datenfluss.

 

Das BGP (Border Gateway Protokoll) ist damit praktisch das Routingprotokoll für das Internet und für größere Firmennetze.


Dazu teilt das BGP mit seinen Nachbarn (Peers) die Information aus, welche Netze die Router selbst oder mit Hilfe anderer Router kennen und somit für sie erreichbar sind.
Die Nachbarn vertrauen einander und leiten ihrerseits diese Informationen als eigene Routinginformation weiter. Zur Wegewahl lernt das BGP die Netzwerkinformationen von seinen Nachbarn und sucht sich den kürzesten Weg heraus.
Diese beste Routinginformation teilt der Router wiederum seinen Nachbarn mit.

 

Erstmals genormt wurde das BGP in der aktuell eingesetzten Version BGPv4 bereits 1994 in der RFC 1654. Einige Updates später ist das BGPv4 das unangefochtene Protokoll im Internet.
100% aller Internetrouter mit Transittraffic tauschen ihre IPv4- und IPv6-Routen über das Routingprotokoll BGPv4 aus.

 

Unser Service ist es, skalierbare und performante Internetübergänge zu realisieren.
Mit vom Provider unabhängigen IPv6-Adressen, genauso wie mit statischen Adressen, planen wir eine sehr robuste Carrier-redundante und skaliere Anbindung an das Internet und die Anbindung von großen Firmennetzen.

iternas - Blogbeiträge zum Thema IT-Sicherheit:

Skalierbare Internetanbindung

Ihre eigenen, vom Provider unabhängigen IPv4- und IPv6-Adressen werden im weltweiten Internet geroutet.

Die iternas GmbH ist der Berater und Dienstleister für alle Themen rund um die skalierbare Internetanbindung.

 

Unser Schwerpunkt sind das Routing im Internetumfeld (BGP) und der Betrieb ihrer Internet-Komponenten (BGP-Router, Cisco ASR 1001, etc.).

 

Mit unserem „iternas“-eigenen „Netzwerk & Security Operation Center“ (NSOC) überwachen wir permanent den Status des Internetroutings.

Das BGP ist im Gegensatz zu anderen, innerhalb von Unternehmen eingesetzten Routingprotokollen, in der Lage, mit großen Mengen an Routinginformationen umzugehen und bietet zudem die wichtige Möglichkeit, Routingentscheidungen und damit in Folge den Datenfluss regelbasiert anzupassen. (Route-Policies).

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Die iternas GmbH bietet neben den Dienstleistungen rund um BGP und Peerings mit den Cloud Anbieter wie Azure auch Schulungen in diesem Bereich an.

Aus Überzeugung sind wir Mitglied in verschiedenen Fachgremien wie des DENOG e.V.

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